Exochomus quadripustulatus

Exochomus quadripustulatus

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Produktinformationen "Exochomus quadripustulatus"
Wollschildläuse (wollige Napfschildläuse) mit Exochomus quadripustulatus biologisch bekämpfen

Der Schwarze Schildlaus-Marienkäfer Exochomus quadripustulatus, auch Vierfleckiger Kugelmarienkäfer genannt, ist bei uns heimisch.

Er wird eingesetzt gegen Wollschildläuse (Pulvinarien), z.B. Pulvinaria hydrangeae an Hortensien. Daneben ernährt sich auch von „Wolligen“ Blattläusen, die haarige Wachausscheidungen produzieren. Dazu gehört z.B. die Apfelblutlaus Eriosoma lanigerum und die Mehlige Pflaumenblattlaus Hyalopterus pruni - und kann daher auch in Obstbaumschulen eingesetzt werden.

Der Käfer ist 4-5 mm lang, runder, schwarz glänzender Körper mit vier orangeroten Flecken. Charakteristisch sind die zwei nierenförmigen Flecken am Rand des Halsschildes. Frisch geschlüpfte Tiere sind rot, nehmen aber nach 24 Stunden ihre eigentliche dunkle Färbung an. Die Larven sind unscheinbarer, grau-braun gefärbt und ähneln durch wachsartig aussehende Ausstülpungen ihrer Beute.

Wirkungsweise:
Der Käfer legt seine Eier in die Eimasse der Wollschildläuse oder in Kolonien der wolligen Blattläuse ab. Die Larve befindet sich nach dem Schlupf direkt in der wolligen Eimasse und frisst die Eier. Aber auch größere Pulvinaria-Stadien und solche ohne Eisack werden erbeutet. Larve und Käfer erbeuten Eier und lebende Stadien der Wollschildläuse (Pulvinarien) und wolligen Blattläuse (z.B. Apfelblutlaus).
Exochomus quadripustulatus gegen Wollschildläuse (wollige Napfschildläuse) Wirkung gegen:... mehr
Einsatz
Exochomus quadripustulatus gegen Wollschildläuse (wollige Napfschildläuse)

Wirkung gegen:
Hortensien-Wollschildlaus Pulvinaria hydrangeae, Kamelien-Wollschildlaus Pulvinaria floccifera, Rosskastanien-Wollschildlaus Pulvinaria regalis, Apfelblutlaus Eriosoma lanigerum, Wollige Buchenblattlaus Phyllaphis fagi, Mehlige Pflaumenblattlaus Hyalopterus pruni

Einsatzort:
geschützter Anbau: Innenraumbegrünung, Gewächshaus, Folientunnel
Freiland: Baumschulen, Obstanlagen, städtisches Grün, Innenhöfe, Terrasse, Privatgärten

Bedingungen:
Temperatur: mindestens 15 °C; optimal 20 - 26 °C
Unter 15 °C verlangsamt sich die Entwicklung und der Bekämpfungseffekt bleibt aus.

Niedrige Temperaturen können von Larven (bis 10 °C) und Käfern eine Zeitlang ohne Aktivität und Nahrungsaufnahme überdauert werden. Allerdings erfolgt in dieser Zeit keine Schädlingsbekämpfung!

Einsatz: von März - Oktober möglich
beste Zeit zur Etablierung im Frühjahr bei erstem Auftreten der Schädlinge

Einsatzmenge:
variiert je nach Befallsstärke
bei Befall: 5 - 15 Tiere/ befallener Pflanze; 2-3 x im Abstand von 2 Wochen wiederholen

Erfolgskontrolle: befallsfreier Neuaustrieb
Exochomus quadripustulatus gegen Wollschildläuse (wollige Napfschildläuse) Ausbringung im... mehr
Anwendung
Exochomus quadripustulatus gegen Wollschildläuse (wollige Napfschildläuse)

Ausbringung im Gewächshaus:
Tüte mit den Tieren erst am Ausbringungsort öffnen. Tiere gleichmäßig im auf den befallenen Pflanzen verteilen. Befallsherde stärker belegen. Verpackungsmaterial und Holzwolle für einige Tage im Pflanzenbestand lassen, damit darin verbliebene Tiere noch ausfliegen können.

Ausbringung im Freiland:
Tüte erst am Ausbringungsort öffnen. Die Tiere mit der Holzwolle in der Tüte belassen und mit z.B. einer Wäscheklammer an einem Ast der befallenen Pflanze befestigen. Nach und nach verlassen die Tiere die Tüte.

Nicht bei starker Sonneneinstrahlung, starkem Regen oder Wind (Freiland) und bei Temperaturen < 15 °C ausbringen!

Lagerhinweis:
Nützlinge sofort nach Erhalt abends oder morgens ausbringen.
Maximal 1 Tag bei 10-15 °C lagerbar.

Nützlinge reagieren sehr empfindlich auf Chemie. Daher sollte einige Zeit vor dem Einsatz kein chemischer Pflanzenschutz mehr erfolgt sein. Bitte informieren Sie sich in einer Nebenwirkungsliste über Wartezeiten.
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